Mongolei erkunden

Die Mongolei 

Ein Land zwischen Zukunft und Vergangenheit - Ulan Bataar eine pulsierende Großstadt und weite Steppen mit Zeugnissen der Vergangenheit

Der Westen und Nordwesten

Die Gebirgszüge des Altai und freie Nomaden mit ihren Viehherden prägen das Land 

Südwesten der Mongolei

Der Südwesten der Mongolei bietet ein faszinierendes Erlebnis für Natur- und Abenteuerliebhaber. Hier erstrecken sich das rauen Gobi-Altai-Gebirge und die Transaltai-Gobi über gewaltige Landschaften, die von eindrucksvollen Felsformationen und endlosen Wüsten geprägt sind. 

Nordosten der Mongolei

Der Nordosten der Mongolei ist eine landschaftlich vielfältige Region, die von der waldreichen Taiga, Bergen, Flüssen und dem Khuvsgul-See geprägt ist. Diese dünn besiedelte Gegend bietet Möglichkeiten zur Naturbeobachtung, dem Kennenlernen der Rentierhirten (Tsaatan) und Abenteuerreisen. 

Südosten der Mongolei

Der Südosten besteht überwiegend aus der Gobi-Steppe und Wüstenlandschaften. Es ist ein trockenes Gebiet, das jedoch eine einzigartige Natur bietet.

Was hat der Dolmar mit der Mongolei zu tun ?

Durch einen zufälligen Anruf nach Burjatien entstand ein Kontakt in den hohen Altai, ein Telefonat in den hohen Altai stellte durch Zufall den Kontakt zu einem Nomaden her, der vor 40 Jahren  mit der Roten Armee in Meiningen stationiert war und der  1 1/2 Jahre Fahrschulausbilder auf dem Übungsplatz am Dolmar war.

Daraus ergab sich eine Einladung zu einer Geburtstagsfeier in die Mongolei. Aus dieser Einladung entwickelte sich eine Freundschaft und Partnerschaft.

Mit der MIAT in die Mongolei

Die Reise führt mit der mongolischen Fluggesellschaft MIAT von Frankfurt über Russland nach UlanBator in die Mongolei.

Der Service, die Freundlichkeit und Pünktlichkeit lassen keine Wünsche offen.

Chinggis Khaan International Airport

Nach einem durchaus angenehmen 8,5 stündigen Flug wurde der 

Chinggis Khaan International Airport erreicht.

Die Grenzkontrolle und Einreise erfolgt freundlich und reibungslos

5.4.2026

Ulan Bataar - die pulsierende und moderne 
Hauptstadt der Mongolei

In dieser Stadt leben ca. 1,75 Millionen Einwohner (ca. die Hälfte der 3,5 Millionen Einwohner der Mongolei

6.4.2026

Unser Fahrzeugstützpunkt am Stadtrand von Ulan-Bataar

Auf dem Hof unseres Fahrzeugstützpunktes am Stadtrand von Ulan Bataar treffen wir uns mit unserer Dolmatscherin Tuul und unserem Guide Kishi, um Touren für die Saison 2026 zu erkunden.

Wir werden noch einmal mit den bewährten Toyotas auf Tour gehen, Ende Juni, Anfang Juli werden sie durch neue Fahrzeuge von Toyota ersetzt.

18
JUN
2019

Aufbau und Üerprüfung der Fahrzeuge nach der Winterpause

Nach der Winterpause, der Winter war 25/26 etwas härter als in den vergangenen Jahren, werden die Aufbauten überprüft und inspiziert.

Ulan-Bator - Baikalsk

Wir trennen uns von unserem Team um Routen in Richtung mongolischem Altai zu finden bzw. bekannte Routen auf den Zustand nach dem Winter zu checken. Die Kollegen wollen mit 3 Fahrzeugen Richtung Burjatien und das südliche Ostufer des Baikalsees erkunden. Es ist zwar noch früh im Jahr, in Sibirien herrscht noch Väterchen Frost, aber das kann die Erben Dschingis Khans nicht abschrecken.

Je nach Lage und Situation werden wir auch Touren in diese Gebiete anbieten.

Wie geht es weiter?

Für einige Touren in Nationalparks müssen Genehmigungen eingeholt werden und geschäftliche Vorgänge abgesprochen werden.

Man sollte es kaum glauben, aber auch in der Mongolei gibt es Bürokratie. Wir haben sie nicht so ausufernd wie in Deutschland erlebt, aber es müssen ebenfalls bestimmte Wege gegangen werden.

Die Behördengänge sind erledigt

.

Genehmigungen und Formulare sind erteilt und abgestempelt - wir haben uns ein Essen verdient.

 

Unser Weg führt uns ins Shangri La Ulan-Bator, da gibt es ein super Buffet

18
JUN
2019.

Reiterstandbild Dschingis Khan

Dschingis Khan spielt in der Mongolei nach wie vor eine sehr große Rolle.

Das Standbild ist ca. 30m hoch und steht auf einem 10m hohen Sockel. Es wurden ca. 250 t Edelstahl verbaut. Im Innern eines Pferdebeins führt ein Fahrstuhl bis zum Hals des Pferdes und von dort Treppen zum Kopf, der als Aussichtsplattform konzipiert ist.

Es ist hier keine Bushaltestelle, eher eine Kamelhaltestelle für Touristen, die das DschingisKhan Denkmal besuchen. Die Saison hat noch nicht begonnen, der Andrang übersichtlich.

Es muß ein alter Bulle sein, er läßt sich von der jungen Frau streicheln,

...als ich das auch tun wollte, schnappte er nach mir und wandte sich ab. Da sage einer Kamele sein dumm???

Wenn Kamel nicht will, gehe ich halt zu dem Steinadler

Ein Blick in das Museum  des Dschingis Khan Denkmals

Ab heute fahren wir einen UAZ mit 2,7l Benzinmotor

Ein Besuch in der Werkstatt und unserem Büro in Ulan-Bator mit unseren professionellen und sehr fleißigen Geschäftspartnerinnen Uka und Tuul.

Das Werkstattteam

Abschiedsessen

Am Abend gehen wir noch einmal gemeinsam essen. Bodo wird morgen mit der anderen Gruppe Richtung Baikalsee starten um mögliche Raststationen in Burjatien und am Baikalsee  zu erkunden.

Der Rest der Truppe macht sich morgen Richtung Westen und Nordwesten der Mongolei auf den Weg.

In der Ferne konnten einige Przewalski-Pferde ausgemacht werden, allerdings reicht die Handykamera nicht aus.

Nationalpark Chustain Nuruu

Neben den wieder angesiedelten Przewalski-Wildpferden kommen im Park auch Sibirische Wapitis, Mongoleigazellen, Rehe, Argalis, Sibirische Steinböcke, Wildschweine, Wölfe, Luchse, Manuls, Steppenfüchse, Rotfüchse, Dachse und Murmeltiere vor. Unter den 127 Vogelarten des Parks sind Steinadler, Bartgeier und Schwarzstörche hervorzuheben.

Auf dem Weg durch den Nationalpark ändern sich die Verhältnisse auf der "Strasse"

Die "Fußgänger" sind aber sehr rücksichtsvoll und gehen bereitwillig zur Seite 

Auch in der Steppe gibt es Verbotsschilder.

Nach anfänglichem Lächeln und der Suche nach dem Warum, fanden wir den Grund: Treibsandstellen

Eine Biotoilette die mit Pferde- bzw. Yakmist funktioniert.

sogar mit gefütterter Klobrille, damit das beste Stück nicht friert.

Auf einer Reise hat man Hunger und Durst, aber dann...?

Aber auch Mitten in der Steppe gibt es rettende Häuschen.

Während der Fahrt wird immer wieder eine Pause eingelegt um  Berggeistern oder Erdgeistern ein Opfer zu bringen.

Am Anfang habe ich diese Zeremonie belächelt, aber nach einigen Gesprächen, wurde mir klar das die Mongolen durchaus praktisch mit dem Thema umgehen. Sie erklärten mir, das die Mehrzahl der Mongolen die Natur,(Berge, Flüsse, Tiere, Pflanzen) verehren und keine Häuser und einen bestimmten Gott benötigen, besonders keinen Gott, der andere Leute an ein Stück Holz nagelt.

Dies ist Ihnen vollkommen unverständlich.

Grab- und Gedenkstätte von Jan Bouman

Jan Bouman, ein Niederländer, brachte mit viel Aufwand und persönlichem Einsatz das Przewalski-Pferd auch Mongolisches Wildpferd genannt, aus einem niederländische Zoo zurück in seine Heimat.

Hirsche und Hirschkühe

Gleich gegnüber der Gedenkstätte beobachtete uns ein Gruppe Hirsche

.

Vom Nationalpark in die Steppe

Nach 3 Stunden Fahrt durch bergiges Gelände ändert sich der Ausblick. Wir gelangen zu einem Feld mit Monolithen, die Mongolen nennen Sie Mannsteine.

Sie stehen auf ca. 10km, ca. alle 50m, in einer, wie mit dem Lineal gezogenen Line.

Für meine mongolischen Begleiter gelten sie als Heiligtum und wurden entsprechend verehrt.

Es geht weiter Richtung Nordwesten, hin und wieder passieren wir ein Nomadenlager. Allerdings sehen wir außer Kaschmirschafen und einem Wachhund keinen Menschen.

Unser Weg führt uns ca. 2h lang durch einen Salzsumpf, hier muß der Fahrer aufpassen, eine verkehrte Abbiegung, dann ist Schluß mit lustig. Abschlepp- oder Bergungsdienst, mit viel Glück kommt mal jemand vorbei, Auto eher weniger Motorrad oder Pferd sieht besser aus....

Kavaliere wie wir, schicken erst mal die Dolmetscherin vor, die ist leicht...

Mitten in der Weite der Steppe erheben sich mächtige Ruinen

...erstaunlich wie korrekt hier gebaut wurde.

Die Steine passen übereinander, es wurde kein Mörtel ec. verwendet.

Die Ruinen von Khar Bukh markierten einst das Zentrum der Provinz Bulgan. Es war eine mächtige Festungsanlage und Königspalast der Uyghuren. Erbaut wurde diese Anlage wahrscheinlich im 6. Jahrhundert. Die Reste sind noch heute 10m -12m hoch und die Stärke der Wände ca. 2m.

Der Taikhar Fels befindet sich ungefähr hier

Der Sage nach lebte in dem Loch unter dem Fels eine große Schlange, welche die Menschen in der Region in Angst und Schrecken versetzte. In ihrer Verzweiflung riefen sie den Gott Bukhhilegy an, der daraufhin die Schlangenbehausung mit diesem Felsbrocken verschloß.

In der Nähe von Tairat erreichen wir den Taikhar Felsen.

Es ist ein ca. 30m hoher Basaltfels der sich aus der flachen Landschaft erhebt und als Heiligtum verehrt wird

Am Abend kommen wir in der kleinen Stadt Avgaldai an, wo wir in einem kleinen, aber sehr adretten Hotel übernachten.

... hier genehmigen wir uns ein  Altai- Gobi Bier, das durchaus schmackhaft ist

Am Tempel des Budda von Archan treffen wir auf die mongolischen Tierkreiszeichen.

Da ich im Jahr des Schweins geboren wurde, war ich erst einmal nicht wirklich erfreut, bis ich die Deutung des Schweins in der asiatischen Lehre erklärt bekommen habe, da sah die Welt schon wieder ganz anders aus.

In den Städten der Mongolei herrscht überall eine rege Bautätigkeit

Wir haben uns am Sonntag morgen im Luxushotel Ashid Beki einen Kaffee geleistet.

Hotel Ashid Bekhi

Die Zimmerpreis starten bei 120,00€ /Nacht und es ist auch möglich ein Zimmer  zu 390,00€/Nacht zu bekommen.

12.April 2026

Einkauf im Supermarkt

In den Städten der Mongolei gibt es durchaus die Möglichkeit Einkäufe zu erledigen. Die Geschäfte sind an 7 Tagen in der Woche geöffnet und das Angebot kann sich sehen lassen.

... es geht weiter Richtung Norden, auch in der Mongolei macht der April was er will.

Nach denSchafen kommt noch eine Herde Yaks

Die Pässe werden nicht asphaltiert um den Fahrzeugen die Möglichkeit zu geben, Halt zu finden.

Wir erreichen den Canyon des Flusses Symak. (vom Aussichtspunkt ca. 60m tief) auf dem im Sommer Raftingtouren angeboten werden oder ab September/ Oktober auch geangelt werden kann.

Es geht weiter Richtung des Dorfes Moron

Wir verlassen wieder einmal die asphaltierte Strasse und suchen uns unseren Weg, ca. 20km, durch ein Lavafeld. Es sieht am Anfang an sich sehr einfach aus, wird aber weinig später für den Laien zu einer echten Herausforderung. Einmal verkehrt abgebogen, hängt man zwischen den ca. 30-50cm herausstehenden Felsbrocken fest.

Ein Biwak am Fluss Syma

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Wir erreichen den kleinen Ort Jargalant

Die Schule, 1.-9. Klasse, wird für die kommenden Tage unser Zu Hause sein. Der Gast aus Deutschland wird vorgestellt und überreicht die mitgebrachten Stimmgabeln aus Zella- Mehlis.

Sie wurden sofort von der Musiklehrerin und dem Physiklehrer in Beschlag genommen und getestet. Auch die 440Hz Stimmgabel, die ich an sich in Ulan-Bator einem Kehlkopfsänger überreichen wollte, hat die Schule nicht verlassen.

Die Kinder begrüßten mich am 2. Tag sehr freundlich mit Hallo Klaus. Am Nachmittag wurde auf bitten der Kinder eine Frage- Antwort Stunde in der Turnhalle der Schule organisiert. Es wurde viele, durchaus interessante Fragen gestellt:

Müssen die Kinder in Deutschland auch schon morgens zur Schule?

Bekommen die deutschen Kinder in der Schule auch Mittagessen? 

So ging es eine ganze Weile.

Ein Junge, 13 Jahre, stellte sich vor und fragte ob die deutschen Kinder auch mit dem Pferd zur Schule reiten?

Eine Lehrerin erklärte mir später, der Junge reitet 30km zur Schule, auch im Winter bei - 40°C,  im Sommer wenn die Nomaden in die Sommerlager ziehen, auch weiter.

Ich wurde Ehrengast der Schule und durfte die mongolische Fahne hissen

Auf Wunsch unseres ersten Gastgebers überreichte ich die Stimmgabeln aus Zella- Mehlis dem Schulleiter.

Da es auf dem Schulhof doch etwas frisch war, -15°C und ein frischer Wind, wurde der Apell kurzerhand in die Sporthalle verlegt. 

Der Verein der Dolmarfreunde e.V.  beginnt eine Partnerschaft mit der Grundschule Moron.

Einige Impressionen

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.Die Klassenzimmer sind einfach aber modern ausgestattet 

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In ihrer Freizeit beschäftigen sich die Kinder mit Sport, Malen, Musizieren und u.a. basteln sie sehr gern und gut.

Hier ein  Haus aus den Holzstäben der Eisverpackung, gebaut von einer 10 jährigen Schülerin.

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Dieses Insektenhotel bauten 2 Jungs unter absolut primitiven Bedingungen.

 

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Die schuleigenen Schweine bewegen sich frei im Dorf und suchen sich ihr Futter
 

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Die Schule besteht seit  1940 und beging 2025 das 85jährige Jubiläum.

 Dschingis Khan steht im Mittelpunkt

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Auch die Kleinsten werden stundenweise in der Schule mit betreut.

Mit dem UAZ geht es ins Gebirge

Wir besuchen eine Nomadenfamilie die hauptsächlich Pferde hält.

Ein stolzer Pferdezüchter (Mitte) 

(Ihm wurden Anfang des Jahres 50 Pferde gestohlen und zum Schlachthof gebracht)

China hat großen Appetit.

Wir möchten einen Erkundungsritt in die Berge unternehmen. Die Pferde werden von der Koppel geholt. 

Nicht nur mongolische Männer können gut reiten...

Als Gast lasse ich den beiden natürlich den Vortritt

Schnappschüsse aus dem Land des blauen Himmels

Einige Eindrücke vom Leben der Nomaden

Unsere Reise führt uns weiter in das Tal hinein... 

...wir treffen auf erste prähistorische Skulpturen

Auf einem Lavafeld stehen wir auf einmal vor einer Reihe von Steinen mit Felszeichnungen. Wer diese Zeichnungen gefertigt hat und aus welcher Zeit diese sind ??? 

Nach dem Besuch der Felszeichnungen geht die fahrt durch ein recht anspruchsvolles, man könnte auch sagen, halsbrecherisches Gelände weiter.

Felswand im hohen Altai

die Fahrt und das Klettern haben sich gelohnt.

Nach unserem Ausflug werden wir in der Jurte der Nomaden erst einmal bewirtet. Es gibt eine traditionelle Nomadenmahlzeit.

Geschmortes Hammelfleisch dazu den obligatorischen Buttertee

Als Beilage einen Brei aus Hirse und Yakmilchrahm (schmeckt sehr gut) und harten Jogurt aus Yakmilch, der durchaus zu empfehlen ist.

Zum Abschluß gibt es Wodka aus Yakmilch destilliert. Er wird nicht einfach getrunken, sondern auch hier werden die Ahnen und Geister vor dem ersten Schluck bedacht.

Der Wodka schmeckt wirklich wie ein Wässerchen, hat aber nache 4-5 Ritualen auch schon merklichen Einfluß auf die Feinmotorik.

Von der Schule in Jargalant zum Khorgo Vulkan

Wir nehmen heute die Route von Jargalant zum Khorgo Vulcan in Angriff.

Auf Google Maps sucht man vergeblich Straßen, aber ...

Mit dem UAZ durch die Mongolei

Die Fahrt durch die Steppe birgt das eine oder andere Hindernis

Es wird langsam Frühling in der Steppe

Nicht alle Flüsse sind mittlereile vom Eis bedeckt

Es geht nicht nur durch die Flüsse..

Sondern es gibt auch Brücken in der Steppe der Mongolei. (wir sind nicht in Deutschland)

Baujahr:?  letzte Wartung?

18
JUN
2019

Es geht weiter durch die Steppe entlang des Flusses Syma

Wir folgen dem Flusslauf des Syma, es geht wieder durch scheinbar endlose Lavafelder

.

In der Steppe, die dem Altai vorgelagert ist, kann man sich wirklich verloren vorkommen und ohne einen Führer ist man es wohl auch.

Unter der Obhut von Kishi fühlten wir uns sehr gut aufgehoben, 

er scheint jeden Bach und jeden Stein persönlich zu kennen.

Wir gelangen zu einem Berg der aus Vulkanasche besteht. Ich denke, viel anders kann es auf dem Mars auch nicht aussehen.

Nach einer  Weile erreichen wir eine doch recht abenteuerlich aussehende Brücke. Ich war der Meinung wir würden über das Eis des noch gefrorenen Flusses fahren. Irrtum...

... ein mongolischer Kraftfahrer mit einem russischen UAZ, läßt sich von solch banalen Hindernissen nicht aus der Ruhe bringen.

... es war knapp, aber das andere Ufer wurde erreicht

Nach einigen Kilometern (ca. 60) erreichen wir einen Vulkankegel. Es ist der Khorgo Vulcan, der vor ca. 8000 Jahren ausgebrochen ist 

Hier deutet noch nichts auf den nahenden Frühling hin. Einzig die Steinpyramiden aus Lava genießen den Blick über den See.

Einige Kilometer entfernt erreichen wir den Terkhiin Tsagaan See, der aber noch vollkommem zugefroren ist.

Blick in ein Lager mit Jurten, die im Sommer Touristen als Unterkunft dienen.

Im Sommer sieht es natürlich ganz anders aus

Wir fahren nun Richtung Süden und die ersten Zeichen des Frühlings sind zu sehen.

Das Eis beginnt zu schmelzen.

... das Lenkrad ist hier eigentlich nur noch zum Festhalten. 

Wir fahren auf endlos erscheinenden Strassen durch die Steppe. 

Wir kommen langsam in die Heimat der mongolischen Kamele. (die weißen Tiere sind besonders wertvoll)

 ...in einem abgelegenen Tal treffen wir aber auch noch auf eine Nomadenfamilie mit einer Rentierherde, die Richtung Norden zieht.

Ein Nomade begrüßt uns in einem festlichen Deel,

es ist der Beginn des jährlichen Zuges der Rentiere in den Norden zu den Sommerlagern der Nomaden.

Am späten Nachmittag erreichen wir die Stadt Archangai und werden zur Besichtigung eines privat betriebenen Sportzentrums eingeladen. Ringen hat in der Mongolei die gleiche Bedeutung wie bei uns Fußball.

Es wird aber nicht nur gerungen

sondern auch Schachlehrgänge und Wettkämpfe werden angeboten

Ein besonderes Erlebnis war am Abend die Einladung zu einem mongolischen Musical.

Die Darbietung  des Laienensembles ging schon unter die Haut.

Wer nicht ringen will, kann sich im Judo  üben, oder

auch im Bogenschießen, natürlich auf bewegliche Ziele, wir sind ja in der Mongolei.

Wir sind nun wieder auf dem Weg nach Ulan- Bataar und kommen an Steingebilden aber auch

an lebenden Statuen

Ein Blick auf einen Vulkankegel in der Steppe

Unsere Reise in den Altai nähert sich dem Ende und wir erreichen wieder Ulan-Bator

Die Großstadt hat uns wieder...

...aber auch hier gibt es noch Rückzugsorte mit tradietionellen Jurten. 

Die Aspiranten für den Kampfsport zu Pferd. (Wir fangen erst mal klein und zu Fuß an) Sikze überwacht die Besprechung)

Meine neue Freundin Sikze begleitet mich zu einem Stuntman der sich auf Kampfsport zu Pferde spezialisiert hat.

Die Lektion beginnt...

Es gibt noch eine Unterweisung im Kehlkopfgesang

Blue Sky Tower Ulan-Bator.

Das Abschiedsabendessen gneißen wir im Restaurant des Blue Sky Tower im Stadtzentrum von Ulan-Bataar

Ich möchte mich recht herzlich für die Tage mit euch bedanken.

Munktuul und Kishi waren in den Tagen und auf den Touren nicht nur Dolmetscher und Guide, sie wurden Freunde die sich nicht nur in Ihrer Heimat auskennen sondern diese auch lieben und verehren.

Ich bin der festen Überzeugung, das wir in dieser Richtung viel verloren haben und und hoffentlich wieder gewinnen werden.

Ich werde alles geben, diese Kontakte nicht abreißen und einschlafen zu lassen.

 

Fazit 2 Wochen Mongolei 

Ich bin schon in einigen Ländern dieser Erde gewesen, allerdings hat mich diese Tour, die eigentlich mehr als Geschäftsreise geplant war, überzeugt, das dieses Land und vor allem die Menschen es auf alle Fälle wert sind, besucht zu werden.

Es ist für uns West- bzw. Mitteleuropäer wert dieses Abenteuer zu erleben. Die Mongolei ist  kein Märchenland, sondern ein Land  mit allen Vorzügen und Problemen, die andere Länder und Völker auch haben. Nun geht es zurück nach Hause oder ist ein wenig zu Hause auch schon hier?

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